Entspannungstraining

für Erwachsene & Kinder

Anwendungsbereiche - Indikation und Kontraindikation

 

Indikationen

Entspannungstraining kann sowohl präventiv zur Vorbeugung bzw. Verhinderung von stressbedingten Erkrankungen als auch zur Behandlung bzw. Linderung von körperlichen und psychischen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden. Dies gilt insbesondere für Erkrankungen/ Symptomatiken, die durch psychische Belastung bzw. Stress ausgelöst bzw. verstärkt werden. Dazu gehören beispielsweise folgende Indikationen:


  • Beschwerden des Herz-Kreislaufsystems
  • (essentieller) Bluthochdruck
  • Magen-Darm Beschwerden (z.B. Verdauungsstörungen)
  • Schlafstörungen
  • Spannungskopfschmerzen, Migräne
  • muskuläre Verspannungen/ Überspannung
  • chronische Schmerzen
  • Tinnitus
  • Asthma
  • Erschöpfung, Burnout
  • depressive Verstimmtheit
  • Konzentrations-, Leistungs- und Lernschwierigkeiten
  • innere Unruhe, Nervosität und Gereiztheit
  • Linderung von Ängsten (z.B. Schulängste/ Prüfungsängste, Redeangst)
  • Suchtentwöhnung


Alle Angebote sind beratende, unterstützende sowie präventive Maßnahmen und keine therapeutischen bzw. heilerbringenden Leistungen und ersetzen keine ärztliche bzw. therapeutische Behandlung! Eine Verbesserung der Symptomatiken kann nicht garantiert werden.

Befindest du dich aufgrund einer organischen und/oder psychischen Erkrankung in ärztlicher bzw. therapeutischer Behandlung, bitte ich dich, die Teilnahme an den Entspannungsangeboten vorab unbedingt mit deinem behandelnden Arzt/Therapeuten zu besprechen und abklären zu lassen bzw. ist eine Teilnahme an den Angeboten mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen ausgeschlossen (siehe Kontraindikationen). 


Kontraindikationen

Entspannungsverfahren sollten nicht angewendet werden bei folgenden Erkrankungen bzw. Zuständen. Eine Teilnahme an den Entspannungsangeboten ist ausgeschlossen. 


  • psychotische Zustände (wie z.B. Wahnvorstellungen, Schizophrenie) und schwere Persönlichkeitsstörungen
  • akute psychiatrische Erkrankungen (z.B. schwere Depressionen, Angststörungen, schwere Traumen)
  • schwere Bewusstseinstrübungen (z.B. durch Psychopharmaka, Drogen)
  • schwere Herzerkrankungen (z.B. Herzschwäche und massive Hypotonie)
  • akute und schwere Magen-Darm-Erkrankungen
  • Verschlimmerung der Symptome bei Anwendung
  • hirnorganische Beeinträchtigungen
  • akuter Bandscheibenvorfall
  • Epilepsie
  • akute Infektionen und Entzündungen